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Visual Studio 2010 - Die Unterschiede
Geschrieben von: Robert Meggle   
Donnerstag, den 22. April 2010 um 12:06 Uhr

Visual Studio 2010 ist nun veröffentlicht. Oftmals werde ich gefragt, worin hier Neuerungen zu finden sind und ob sich ein Umsteigen lohnt. Das ist eine Frage, welche ich nicht beantworten kann und will. Dennoch, vielleicht um eine kleine Entscheidungshilfe zu geben, gehe ich hier auf ein paar Wesentliche Unterschiede zwischen den einzelnen Versionen ein, welche in der Reihe der Visual Studio 2010 erschienen sind.

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Visial Studio 2010 beinhaltet die neuen Erweiterungen von .NET 4.0  Release Candidate. Gut, alleine das wäre schon ein neuer Artikel hier wert und würde den Rahmen bei weitem sprengen. Hier nun der kurze Überblick wenn Sie vor der Frage stehen: Professional, Ultimate oder doch nur Premium?
vs2010_pro
Visual Studio 2010 Professional ist für den aktiven Entwickler gedacht und beinhaltet wirklich alle notwendigen Funktionalitäten um professionelle Applikationen (für Windows) zu entwickeln. Neben der neuen Ausrichtung auf WPF, welches die Window Forms ablöst, zielt diese Version insbesondere auf Entwicklungen für das Web, Silverlight, Erweitern von Officeanwendungen und nutzen derer Funktionalitäten sowie auch das Cloud Computing bis hin zu Multi-Core Szenarien und SharePoint-Anwendungen. Kurzum alles, was ein Anwendungsentwickler im normalen Leben braucht.
vs2010_prem
Visual Studio 2010 Premium enthält alle Funktionen der Professional, ist aber ausgerichtet für Softwareentwickler, welche auch komplexe Datenbankanwendungen erstellen müssen, sowie umfangreiche Erweiterungen zum Testen von Applikationen.
vs2010_ult
Visual Studio 2010 Ultimate enthält einfach alles. Sie ist der logische nächste Schritt von 2010 Premium und ist erweitert mit Application Lifecycle Management für Teams jeder Größe. Ein weiterer Schwerpunkt sind die neuen Funktionen speziell für die Softwarearchitektur und Softwaremodellierung, unter anderem mittels UML-Diagrammen sowie die erweiterten Projektmanagementfunktionen und die Integration mit bekannten Werkzeugen wie MS Excel und MS Projekt. Außerdem gibt es neue Funktionen zur Installation und Verwaltung virtueller Testumgebungen um für die Zusammenarbeit von Testern und Entwicklern zu vereinfachen.

Fazit: Sollten Sie nur einfache Applikationen für Windows erstellen, ohne dass Sie Datenbanken wie MS-SQL im kompletten Umfang und mit allem Komfort der ADO Umgebung erstellen müssen, sind sie sicherlich mit der Professional gut beraten. Sollten aber vorrangig Datenbankerweiterungen, wie Assemblies oder auch komplexere Anwendungen welche auf umfangreiche Daten zugreift, dann sollten Sie sich die Premium näher ansehen. Wenn Sie jedoch viele Entwickler in einem Team haben, welche an einem Projekt arbeiten und eine interne Rollenvergabe im Projektmanagement verfolgen (Entwickler, Tester, Author, Coordianator...) dann wird Ihnen sicherlich das Flaggschiff, die Ultimate, zusagen.

 

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SQL Server 2008 RC2 veröffentlicht
Geschrieben von: Robert Meggle   
Mittwoch, den 21. April 2010 um 15:10 Uhr

 

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Am 21. April 2010 veröffentlichte Microsoft den SQL-Server 2008 R2. Welche Funktionen sind neu? Was ist anders? Diese und mehr Fragen werden mir häufig in meinen Schulungen gestellt. Ihn diesem Artikel gehe ich kurz auf diese Fragen ein:

SQL2008R2_releases.geaendert

Weitestgehend Neuerungen im Bereich Business Intelligence (BI) Funktionen

Microsoft verspricht mehr Effizienz und leichtere Verarbeitung der Daten. Ab Mai 2010 sollen auch hier wieder viele neue revolutionäre Funktionen hinzukommen, welche jetzt schon in einer Vorabversion zum Testen zur Verfügung stehen. So präsentiert sich R2 als durchgängige, integrierte BI-Plattform, die Business-Intelligence-Funktionen wie Data Warehousing, OLAP, Data Mining, ETL und das Reporting beinhaltet. Die BI-relevanten Konzepte und Tools werden damit im SQL Server vereint - von der Integration von Daten aus unterschiedlichen Quellen über Datenanalysen bis zur Bereitstellung und Verteilung von Reports.

SQL2008R2BI
Allerdings gilt hier ein neuer Trend zu verzeichnen: SQL 2008 RC 2 soll nicht länger nur für hochgradig spezialisierte Experten vorbehalten sein, welche vielleicht mit vielen Begrifflichkeiten aus der BI-Welt nicht jeden Tag zu tun haben. Der Trend ist eindeutig: Microsoft ermöglicht nun selbst komplexe BI-Analysen und Einsatzmöglichkeiten bei KMU's und ganz normalen Unternehmens-Anwendern möglich werden.

Demenstprechend bleibt das BI-Umfeld nicht länger als eigenständige Werkzeuge und Applikationen in der Softwarereihe der mit installierten Komponenten, sondern stellt ihn als einen zentralen Teil einer umfassenden Business Intelligence Plattform dar.

Es bleibt abzuwarten was ab Mitte 2010 die Vermählung zwischen dem SQL Server 2008 R2 das Mitte 2010 und dem dann erscheinende Office 2010 sowie SharePoint 2010 hier für neue Komponenten bereit hält.
SQL2008_Excel2010_CTP.geaendert
Die dritte und aktuelle Community Technology Preview (CTP) von November 2009 bietet einen Ausblick auf die kommende Version 10.5 für Anfang Mai 2010. Microsoft nennt die Datenbanklösung MS SQL Server 2008 R2. Weitere Neuerungen werden laut Microsoft bis zur endgültigen Version nicht hinzukommen.

Habe ich Ihr Interesse geweckt? Kontakt